Superyachten aus Below Deck – und wie man eine chartern kann
Ein genauerer Blick auf die Superyachten, Kosten und das Chartererlebnis rund um die Show
Für viele Menschen beginnt der erste Einblick in die Welt der Superyachten nicht in einem Yachthafen oder vor einer Ankerbucht im Mittelmeer – sondern mit der Fernsehserie Below Deck.
Die Sendung hat ohne Zweifel einem breiteren Publikum die Welt der Yachtcharter nähergebracht. Zwischen den makellosen Interieurs, den außergewöhnlichen Reisezielen und dem gelegentlichen Drama an Bord wirkt die Idee, eine Superyacht zu chartern, zugleich glamourös und – vielleicht zum ersten Mal – greifbar.
Daraus ergibt sich ganz natürlich die Frage: Kann man die Yachten aus Below Deck tatsächlich chartern?
Ja, das kann man. Die in der Serie gezeigten Yachten sind echte Charteryachten, die in Revieren wie dem Mittelmeer und der Karibik unterwegs sind. Doch wie mit dem meisten in der Welt der Superyachten ist die Realität etwas stilvoller – und deutlich durchdachter – als das Fernsehprogramm vermuten lässt.
Die Yachten hinter der Show
Auch wenn Below Deck in erster Linie der Unterhaltung dient, sind die Yachten selbst sehr real, und einige von ihnen genießen seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf auf dem Chartermarkt.
Yachten wie My Seanna, The Wellington und St David stehen für das obere Segment der Charterflotte: allesamt große, professionell geführte Yachten, die darauf ausgelegt sind, bis zu zwölf Gäste in vollstem Komfort zu empfangen. Parsifal III wiederum vermittelt eine ganz andere Perspektive: eine Segelyacht, bei der bereits die Reise selbst zu einem wesentlichen Teil des Erlebnisses wird.
Es ist erwähnenswert, dass Yachten für das Fernsehen gelegentlich umbenannt werden und sich die Verfügbarkeit von Staffel zu Staffel ändern kann. Viel wichtiger als die einzelne Yacht ist jedoch, wofür sie steht: für den Standard, den die weltweite Charterflotte heute bieten kann.
Was die Show richtig zeigt – und was nicht
Es gibt einen Grund, warum Below Deck so viele Menschen anspricht. Die Serie zeigt durchaus Aspekte des Charterlebens, die der Realität entsprechen.
Das Serviceniveau ist außergewöhnlich hoch. Die Crews sind hervorragend ausgebildet und leisten enorm viel. Und ja, das Manövrieren einer großen Yacht in einem engen Hafen kann gelegentlich durchaus mal … angespannt sein. Darüber hinaus ist das tatsächliche Chartererlebnis jedoch wesentlich kultivierter, als es das Format einer Fernsehsendung vermitteln kann.
In der Praxis werden die Charter lange vor dem Betreten der Yacht sorgfältig geplant. Wünsche und Vorlieben werden im Detail besprochen, Routen mit Bedacht zusammengestellt, und die Aufgabe der Crew besteht darin, dafür zu sorgen, dass alles reibungslos und diskret abläuft. Im Mittelpunkt stehen nicht Drama und Inszenierung, sondern Leichtigkeit – und vor allem das Gefühl, dass an alles gedacht wurde, noch bevor es überhaupt angesprochen werden muss.
Mit anderen Worten: Der Luxus, den man auf dem Bildschirm sieht, ist real. Das Chaos ist es nicht.
Was es tatsächlich bedeutet, eine Yacht im Stil von Below Deck zu chartern
Wer nach „Below Deck Yachten chartern“ sucht oder sich fragt, wie sich ein ähnliches Erlebnis verwirklichen lässt, sollte vor allem eines wissen: Man muss nicht genau die Yacht aus der Show chartern, um ein vergleichbares Niveau an Erlebnis und Service zu genießen.
Das weltweite Angebot umfasst Tausende von Yachten, die ein ähnliches – und oft sogar noch individueller abgestimmtes – Erlebnis bieten.
Wichtiger als der Name am Heck sind:
- die Qualität und der Ruf der Crew
- die Ausstattung und Eignung der Yacht für Gäste
- Route und Reiseziel
- wie gut der Charter von Anfang an geplant ist
Genau hier wird die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Broker entscheidend. Bei SNS Yacht Charter geht es nicht darum, eine Fernsehsendung nachzustellen, sondern zu verstehen, was sich der Kunde tatsächlich von seiner Zeit auf dem Wasser wünscht – und ihn entsprechend mit der passenden Yacht zusammenzubringen.
Für manche ist das eine große Motoryacht, die ideal für gesellige Tage und Abende an Bord ist. Für andere eher eine ruhigere Segelyacht mit entspannterem Rhythmus. Das Erlebnis ist immer individuell abgestimmt, niemals beliebig.
Was kostet es, eine Superyacht zu chartern?
Eine weitere häufige Frage – oft ebenfalls durch die Sendung angestoßen – betrifft die Kosten.
Für Yachten in der Größenordnung, wie man sie typischerweise bei Below Deck sieht, beginnen die wöchentlichen Charterpreise in der Regel bei etwa 150.000 € und können – je nach Yacht, Saison und Revier – 300.000 € oder deutlich mehr betragen. Darin enthalten sind in der Regel die Yacht und die Crew; zusätzliche Kosten wie Treibstoff, Verpflegung, Liegegebühren und Mehrwertsteuer werden separat berechnet.
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Auch wenn diese Summen erheblich sind, spiegeln sie wider, was geboten wird: eine privat gecharterte Yacht mit professioneller Crew, die wie eine luxuriöse Villa auf dem Wasser funktioniert – mit einem Team, das sich ganz dem Erlebnis der Gäste widmet.
Das Erlebnis jenseits des Bildschirms
Was die Kamera nur schwer vollständig einfangen kann, ist der Rhythmus eines echten Charters. Es sind nicht nur die spektakulären Momente, sondern auch die stillen: das Aufwachen in einer ruhigen Bucht, das Reisen zwischen verschiedenen Orten im eigenen Tempo, ein Nachmittag beim Schwimmen direkt vom Heck aus, bevor das Abendessen an Deck serviert wird.
Hinzu kommt die Flexibilität. Pläne können sich je nach Wetter, Stimmung oder einfach deshalb ändern, weil unterwegs etwas Unerwartetes Ihre Aufmerksamkeit weckt. Für viele Kunden wird genau diese Freiheit zum prägenden Teil des gesamten Erlebnisses.
Die richtige Yacht für Sie finden
Für alle, die sich von Below Deck inspirieren lassen haben, geht es im nächsten Schritt nicht darum, eine ganz bestimmte Yacht zu suchen, sondern herauszufinden, welche Art von Chartererlebnis wirklich zu ihnen passt.
Das kann eine elegante Motoryacht sein – ideal für lange Mittagessen an Deck, lebhafte Ankerplätze und entspanntes Inselhüpfen. Oder eine Segelyacht, bei der das Tempo ruhiger ist und schon die Reise selbst einen großen Teil des Erlebnisses ausmacht. Entscheidend ist, eine Yacht, eine Crew und eine Route zu finden, die wirklich zu den eigenen Vorstellungen passen.
Die besten Charter sind selten der Versuch, etwas nachzuerleben, das man auf dem Bildschirm gesehen hat. Es geht vielmehr darum, ein Erlebnis zu schaffen, das persönlich wirkt, mühelos verläuft und sich ganz nach den eigenen Wünschen anfühlt.
Below Deck mag einen Einblick in das Leben an Bord geben – aber eben nur einen Einblick.
Die wirkliche Erfahrung ist ruhiger, persönlicher und deutlich angenehmer. Und auch wenn Sie dort vermutlich nicht ganz so viele dramatische Crew-Besprechungen erleben werden, finden Sie an ihrer Stelle etwas sehr viel Wertvolleres: Zeit, Raum und die Freiheit, das Meer im eigenen Rhythmus zu genießen.


